Die Elektrotherapie ist ein Teilbereich der Physiotherapie und ist die Bezeichnung für die therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin und in der Physikalischen Therapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie oder Feinstromtherapie benutzt. Ausserdem unterscheidet man noch die Fototherapie, Hydrotherapie, Thermotherapie und verschiedene mechanotherapistische Verfahren.

In unserer Praxis bieten wir unseren Patienten verschiedene Physiotherapeutische Heilverfahren an:

Elektrotherapie

1. Iontophorese:
Die Iontophorese (auch Iontophorese) ist ein medizinisches Verfahren zur Resorption von Arzneistoffen durch die Haut unter Anwendung eines schwachen elektrischen Gleichstromes. Die entsprechenden Arzneistoffe müssen dabei eine elektrische Ladung haben oder in einem Leitelektrolyten gelöst vorliegen, in dem sie mitgerissen werden. Nur so können sie im elektrischen Feld beschleunigt werden und somit die Haut durchqueren, um dann in das Blut oder in das Gewebe zu gelangen. Meist liegt das Medikament dabei in Salbenform vor. Typische Anwendungen finden sich für topisch applizierte Analgetika, z. B. zur patientenkontrollierten Behandlung akuter postoperativer Schmerzen oder Mittel gegen rheumatische Erkrankungen, bei denen der Arzneistoff in ein Gelenk eindringen soll. Anwendungen: lokale Schmerzlinderung, Entzündungshemung, Lösung von Muskelkrämpfen, Lockerung des Gewebes, Gefässerwerweiterung

2.TENS-therapien (Reizstromtherapien):
Mithilfe der Elektroden der Reizstromgeräte auf der Haut werden elektrischen Impulse nachgeahmt, die die Muskeln dazu veranlassen sich zu bewegen. Dabei werden die entsprechenden Befehle an die Nerven nachgeahmt – mit dem Ziel Schmerzen zu lindern oder den Muskel zu stimulieren. Anwendung: Sportverletzungen, Lumbago, Epikondilitis (Tennis–, Golfellenbogen), Arthrose, neuralgische Schmerzen.

Fototherapie

Die Phototherapie gehört zusammen mit der Heliotherapie zu den medizinischen Behandlungen mit Licht. Die Phototherapie bedient sich dabei künstlicher Lichtquellen wie UV- oder Weißlicht-Lampen.

1. Bioptronlampe:
Bei dem BIOPTRON Lichttherapie System handelt es sich um weltweit patentierte medizinische Geräte mit einer speziellen optischen Einheit, die Licht abgibt, das einem Teil des elektromagnetischen Spektrums des natürlichen Sonnenlichts ähnelt, jedoch keine UV-Strahlen abgibt. Anwendung: Wundheilung, bei Verbrennungen, Schmerzbeseitigung und–linderung, bei dermatologischen Hautfunktionsstörungen.Bioptron
2. Soft-Lasertherapie:
Die Lasertherapie beeinflusst mittels Bestrahlung den Zellstoffwechsel, wodurch die Abwehr der Erkrankung bzw. die Heilung von verletzem Gewebe durch biochemische Vorgänge unterstütz und beschleunigt wird. Die Lasertherapie ist eine absolut nebenwirkungsfreie Regulationstherapie. Durch die Bestrahlung mit dem Therapielaser wird/werden

  • die Durchblutung gefördert
  • Schmerzen gelindert
  • das Infektionsrisiko vermindert
  • die Wundheilung und Abschwellung beschleunigt
  • Entzündungen gehemmt bzw. vorgebeugt.

3. Ultraschall:

Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, an die erkrankte Stelle geführt, der Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen soll.
Mit dem Schallkopf wird nun gleichmäßig und langsam über das zu behandelnde Areal gefahren. Wichtig hierbei ist, das zu behandelnde Areal möglichst genau einzugrenzen, und pro Behandlungseinheit nicht mehr als drei Areale zu beschallen. Die Behandlungsdauer eines Areals liegt zwischen einer und zwei Minuten. Die Wirkungen des Ultraschalls sind: Durchblutungsförderung, Schmerzlinderung, Lockerung verspannter Muskulatur und des Gewebes.
Die Indikationen für eine Behandlung sind kronische Gelenksenzündungen, Sehnenscheidenentzündung, Discopatie (Bandscheibendegeneration).